Grundsätzliches
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Medizin auf zahlreichen Gebieten in rasanter Weise weiterentwickelt: So haben intensivmedizinische Verfahren neue Möglichkeiten in der neonatologischen Versorgung und in der Lebensverlängerung des Lebens bei Schwerstkranken eröffnet. Chirurgische Techniken erlauben weitgefächerte Operationen und zunehmende Transplantationsmöglichkeiten. Die Entwicklung molekulargenetischer Methoden verspricht für die Zukunft völlig neue Dimensionen für Diagnostik und Therapie. Basierend auf diesen eindrucksvollen Errungenschaften, stellt die Jahrtausendwende einen medizinischen Meilenstein dar, der im Rückblick große Erfolge verzeichnen läßt, so z. B. bei der Kontrolle oder sogar Ausrottung verschiedener Infektionskrankheiten. Die moderne Medizin ist ein wichtiger Stützpfeiler der kulturellen Entwicklung und der sozialpolitischen Werte unserer Gesellschaft. Bei vielen chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Rheuma ist die Prognose vieler Betroffenen noch immer schlecht. Auch gilt die Überlebensverlängerung nicht mehr als alleinige Messlatte, sondern wird zunehmend ergänzt durch wichtige Kategorien der Lebensqualität. Der strikte, oft durch Polemik gekennzeichnete Dualismus zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin weicht in den letzten Jahren immer mehr der Erkenntnis, daß der Patient einen Anspruch auf beides hat und nachdrücklich fordert. Die Nachfrage nach komplementärmedizinischen Leistungen steigt deutlich an, nicht nur in europäischen Ländern, sondern auch in den USA. Da viele der komplementärmedizinischen Verfahren mit den üblichen naturwissenschaftlichen Methoden der Schulmedizin nicht überprüft und in ihrer Wirksamkeit beurteilt werden können, sind sie aus dem Spektrum der Schulmedizin weitgehend ausgeklammert. Dennoch besteht eine große Erwartung seitens der Patienten an ganzheitliche Therapieverfahren.
Schon der antike Arzt und Philosoph Hippokrates formte seine diagnostischen und therapeutischen Erfahrungen in „Ratschläge zusammen, welche er der Fachwelt hinterließ:
Aufmerksamkeit für den Körper (Körperhygiene, Körpertraining, Sexualleben) Quantitativ und qualitativ ausgewogene Ernährung Beachtung der biologischen Lebensrhythmik (Schlafen und Wachsein) Gleichgewicht zwischen Aktivität und Passivität, d.h. Wechsel von Arbeit und Muße, Leistung und Erholung Umgang mit sich selbst und anderen (Steuerung der Gefühle wie Angst, Trauer, Scham, Zorn; Bewältigung von Konflikten)
Was sind demnach die Ziele des PÄN ?
Fähigkeit
beeinflussbare Krankheitsrisiken eigenverantwortlich zu vermeiden, das Persönlichkeitsprofil und das Selbstwertgefühl mental und emotional so zu festigen, dass sie künftig auch belastenden Bedingungen besser standhalten, sowie insgesamt eine neu orientierte Lebensqualität konsequent zu verwirklichen.
Ganzheitliche Therapie:
Durch systematisch ineinandergreifende Reize auf den menschlichen Organismus inneres sowie äußeres Wohlbefinden erzielen und Steigerung folgender Ebenen:
Körperliche Fittness Geistige Beweglichkeit Seelische Belastbarkeit Positive Arbeitseinstellung Harmonisches Privatleben Einklang mit der Umwelt.
Ergebnis:
Sicherung optimaler Lebensqualität
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