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Meridiandiagnostik

Bei der Meridiandiagnostik werden Störungen der Haut, des Unterhautgewebes sowie der Muskulatur oder der inneren Organe
im Verlauf eines Meridians untersucht.

In der Modellvorstellung der chinesischen Medizin ist ein Meridian eine Energieflussbahn des Körpers, die sich als Linie auf die Haut projiziert.
Auf den Meridianen lassen sich Akupunkturpunkte ausfindig machen, die
eine wichtige Rolle bei der Therapie der Störungen und Krankheiten spielen.

Die Meridiane bilden ein vernetztes System, über welches Fernwirkungen erklärbar werden. Unterschieden werden 12 Hauptmeridiane, acht außerordentliche Meridiane sowie zahlreiche Neben- und Netzmeridiane.
Die Meridiane sind wissenschaftlich nicht nachweisbar.

Der Arzt palpiert den Verlauf des Meridians auf der Haut, um druckschmerzhafte Stellen, Muskelverhärtungen, Verquellungen, etc. festzustellen. Auf dieser Basis kann eine Zuordnung getroffen werden,
um einen gestörten Meridian entsprechend zu behandeln.




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