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Manualtherapeutische Diagnostik |
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Bei der manualtherapeutischen Diagnostik werden Wirbelsäule und Gelenke auf „Blockierungen hin untersucht. Diese Blockierungen können vielfältige Beschwerden an den verschiedensten Körperregionen hervorrufen. Dabei kann die Ursache an ganz anderer Stelle liegen als die Beschwerden. Die Untersuchung erfolgt durch genaue Tastung der Problemzonen mit der Hand und den Fingern. Hierbei werden rückbildungsfähige Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke festgestellt. Die Ursache einer Blockierung ist meist eine Reflexstörung, die im Bereich der kleinen Wirbelgelenke vorliegt. Blockierungen gibt es jedoch nicht nur an der Wirbelsäule, sondern auch an den Gelenken. Auch diese Blockierungen können Beschwerden hervorrufen, die man nicht durch Labor- oder bildgebende Untersuchungen diagnostizieren kann. Der Behandler muss eine allgemeine Untersuchung der Wirbelsäule einschließlich der Gelenke und Reflexe durchführen. Wesentlich ist die Prüfung des Gelenkspiels, die bereits wichtige Hinweise auf eine Blockierung gibt. Ein normales Gelenkspiel hat einen elastischen Anschlag, während bei einer Blockierung die passive Bewegung abrupt endet. Gleichzeitig stellt man meistens eine verminderte Beweglichkeit fest.
Wie wird eine Gelenkblockierung behandelt? Beim Vorliegen einer Blockierung kann der Arzt oder Therapeut sofort eine manualtherapeutische Behandlung durchführen oder Neuraltherapie oder Akupunktur, um die bestehende Gelenkblockierung zu lösen. Meist ist die Irritationszone (also die oben beschriebene Verhärtung der Muskulatur) verschwunden und es tritt oft eine sofortige Erleichterung ein.
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