Kultur der Selbstkompetenz
Nie zuvor war die Gefahr aus der Balance zu geraten so groß wie heute. Unser Leben erfährt eine Zuspitzung: zuviel soll gleichzeitig effektiv und optimal gelöst werden. Es kommt zur Fokussierung, zu einer einseitigen Belastung, und dies führt zu einer Disharmonie im Leben. Diese kann sowohl in beruflichen, familiären, gesundheitlichen als auch sinngebenden Bereichen erlebt werden. Langfristigen Erfolg - geschäftlich wie persönlich - wird jedoch nur haben, wer mit sich selbst in Einklang, in Harmonie ist und seine unterschiedlichen beruflichen und privaten Herausforderungen meistern kann. Die dafür notwendigen Kompetenzen liegen im psychosozialen Bereich und lassen sich in einem Wort zusammenfassen: LIFE-BALANCE.
Fähigkeiten zur LIFE-BALANCE braucht jeder. Jedoch werden sie weder in Schule, beruflicher Ausbildung noch Universität genügend vermittelt oder trainiert.
Eigenschaften der Selbstkompetenz: Emotionale Lebens-Kompetenz Fähigkeit zur positiven emotionalen Umgang mit der sozialen Umwelt, mit Partnerschaft, Beruf und Familie (Work-Life-Balance) Kognitive bzw. Reifungs-Kompetenz - Die Fähigkeit, Lernen und bewussten Erfahrungsgewinn bis ins hohe Alter fortzusetzen - Die Fähigkeit, selbstständige Entscheidungen in komplexen Lebenssituationen oder Krisen zu treffen (biografische Wachstums-Kompetenz)
Somatische Ebene = Körperliche Kompetenz Die Fähigkeit, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben, fit zu bleiben Bedürfnis nach Kompetenz, das eigene Leben in den Griff zu bekommen,
Im Zentrum steht nicht mehr vorübergehende Entspannung, sondern dauerhafte Selbstveränderung.
Die Krise des Sozialstaats und der Wandel der Arbeitswelt verlangen vom Einzelnen generell mehr Selbstveränderungsfähigkeit. Die Rollenkrise zwischen Mann und Frau erzeugt gewaltige Nachfrage nach reifen Partnerschaftsstrategien. Durch die Alterung werden Aktiv-Kompetenzen auch im höheren Alter eingefordert Gesundheitsprobleme werden zunehmend auch im Kontext von Eigenverantwortung verhandelt und medial dargestellt.
Die systemische, ganzheitliche Perspektive ermöglicht es, komplexe Phänomene, die den menschlichen Organismus charakterisieren, komplexitätsgerecht aufzufassen und eine passende Methodik zur Therapie zu entwickeln.
Nach ganzheitlichem Verständnis ist der Mensch immer zugleich als biologisches und als soziales Wesen zu betrachten. „Wenn man etwas haben will, was man noch nie gehabt hat, so muss man etwas tun, was man noch nie getan hat. Im Rahmen unseres ganzheitlichen Therapiekonzepts werden daher gemäß hippokratischen Verständnisses Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert sowie die „Schwingungsfähigkeit wieder hergestellt.
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