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Hessischer Naturheilkundepreis 2010 verliehen an Dr.med. Martin Schencking
Am 6.Juni 2010 wurde der „Hessische Naturheilkundepreis, welcher als renommierter Wissenschaftspreis alle drei Jahre vom Hessischen Ärzteverband Naturheilverfahren vergeben wird, an Herrn Dr.med. Martin Schencking für seine erfolgreiche Arbeit „Ein Vergleich der Hydrotherapie nach Kneipp mit |
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konventioneller Physiotherapie in der Therapie von Gon- und Koxarthrose: Ergebnisse einer prospektiven, randomisierten kontrollierten klinischen Pilotstudie verliehen. Die Preisverleihung fand auf Schloß Schönborn in Geisenheim in Anwesenheit des Hessischen Staatsministers für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer (CDU) sowie der gesundheitspolitischen Sprecher der FDP und der Hessischen Grünen, Herrn Florian Rentsch und Frau Kordula Schultze-Asche statt. Nach den Grußworten des Präsidenten der hessischen Landesärztekammer, Herrn Dr.med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, sowie der anwesenden Politiker würdigte als Laudator Prof.Dr.med. Klaus Jork den Preisträger und hob hervor, daß die von Dr.Schencking durchgeführte klinische Studie- einen wesentlichen Beitrag zur weiteren wissenschaftlichen Absicherung naturheilkundlicher Therapien in der ärztlichen Praxis leiste und es sei das Verdienst der Arbeitsgruppe um Dr. Schencking, relevante Behandlungsempfehlungen zu den Volkserkrankungen Knie- und Hüftgelenksarthrose zu aktualisieren und zu erweitern. Dr. Schencking erläuterte im Anschluß einem gespannten Auditorium die Ergebnisse seiner klinischen Studie, welche zusammen mit Mitarbeitern der Medizinischen Fakultät Leipzig, an welcher Dr. Schencking seit 2007 lehrt und forscht, zwischen 2008 und 2009 durchgeführt wurde: Erstmalig konnte im Rahmen einer randomisierten klinischen Studie die Wirksamkeit und Effizienz des Kneippschen Wechselschenkelgusses in der Behandlung von Knie- und Hüftgelenksarthrose im Vergleich zu konventioneller Krankengymnastik dargestellt werden; in Bezug auf Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung im betroffenen Gelenk zeigte sogar die Hydrotherapie bessere Ergebnisse als die konventionelle Krankengymnastik. Aufgrund dieser überraschenden Ergebnisse haben sich bereits viele ausländische universitäre Arbeitsgruppen gemeldet, um die Wasserheilkunde nach Kneipp bei den entsprechenden Krankheitsbildern zu erlernen und einzusetzen. Den mit 3.000 € dotierten Wissenschaftspreis sah Dr. Schencking als Auszeichnung seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und Bemühens um Schaffung gleichwertiger wissenschaftlicher Qualität von komplementärer Medizin und Naturheilverfahren im Vergleich zur sog. Schulmedizin; nur eine Symbiose aus beiden Medizinsystemen biete dem Patienten ein ganzheitliches Behandlungskonzept insbesondere bei chronischen Erkrankungen. Nach seiner Zeit als Chefarzt der Kneipp-Kliniken in Bad Wörishofen, der weltweit größten Fachklinik für Naturheilverfahren, ist Dr. Schencking seit Januar 2010 wieder in eigener, hausärztlich-internistischer Praxis in Ransbach-Baumbach niedergelassen, in der er insbesondere schwerpunktmässig klassische Naturheilverfahren, Kneipp-Medizin, Akupunktur und Chirotherapie im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzepts einsetzt.
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