Die Chirotherapie ist eine sehr alte, erfolgreiche Behandlungsmethode, bei der die Diagnostik und Behandlung mit der Hand erfolgt. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten noch erheblich verbessert und gehört heute zu den schonendsten medizinischen Behandlungsmethoden.
Behandelt werden „Blockierungen der Wirbelsäule und der Gelenke. Diese Blockierungen können vielfältige Beschwerden an den verschiedensten Körperstellen hervorrufen. Dabei kann die Ursache an ganz anderer Stelle liegen als die Beschwerden. Dies erklärt auch, warum es häufig vorkommt, dass Patienten jahrelang erfolglos behandelt wurden, ehe ihnen schließlich von einem Chirotherapeuten geholfen werden konnte. Leider ist nämlich auch in Fachkreisen das Wissen über die Chirotherapie noch nicht genügend verbreitet, obwohl es sich um eine anerkannte medizinische Methode handelt. Auch jahrelang bestehende Beschwerden können verschwinden nach Lösen der meist zahlreichen Blockierungen. Dies kann schon nach der ersten Behandlung sein; es kann aber auch sein, dass vor allem bei den lange bestehenden Blockierungen mehrere Behandlungen nötig sind. Die Ursachen für die Blockierungen sind vielfältig; beispielhaft erwähnt seien Zwangshaltungen und unkontrollierte Bewegungen.
Was ist Chirotherapie?
Die Chirotherapie ist nichts anderes als die Behandlung von rückbildungsfähigen Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke durch Handgriffe also eine echte Behandlung in engeren Sinn. Die Diagnose erfolgt durch genaue Untersuchung von Hand, wobei der erfahrene Chirotherapeut sofort die Problemzonen ertastet. Nach unseren heutigen Erkenntnissen ist die Ursache eine Reflexstörung, die von den sogenannten Nozizeptoren Empfängerorganen, die vor Schaden schützen der Wirbelsäule, meist der kleinen Wirbelgelenke ausgeht. Ein solches Geschehen bezeichnen wir als Blockierung. Blockierungen gibt es nicht nur bei der Wirbelsäule, sondern auch an den Gelenken. Auch diese Blockierungen können Beschwerden hervorrufen, die man nicht unbedingt vermuten würde. Sehr oft bestehen Blockierungen schon sehr lange, manchmal sogar seit der frühesten Kindheit. Da Blockierungen nur durch chirotherapeutische Untersuchungsmethoden zu erkennen sind, ergeben sich daraus leider viele Fehldiagnosen und für sehr viele Patienten lange Leidenswege.
Wann soll Chirotherapie angewendet werden?
Die Chirotherapie ist keine Allheilmethode, aber es gibt sehr viele Krankheitsbilder, die von der Wirbelsäule kommen, und an die man nicht denkt.
Halswirbelsäule: Kopfschmerzen, Hörstörungen und Ohrgeräusche (Tinnitus), Schmerzausstrahlungen in die einzelnen Trigeminusäste im Gesicht, fortgeleitete Beschwerden in die Schulter, Tennisellbogen (Epicondylopathie) oft als alleinige Ursache oder in Kombination , und
Brustwirbelsäule: Schulterschmerzen, ein- oder beidseitige Schmerzen zwischen den Rippen (Intercostalneuralgie), Funktionelle Herzbeschwerden, Störungen der Atmung (Asthmatiker), Magen- und Verdauungsstörungen.
Lendenwirbelsäule und Kreuzbein-Darmbeinfuge: Schmerzen in der Nierengegend, Darmkrämpfe, Unterleibsbeschwerden bei Frauen, sogenannte Leistenzerrung, Hüftbeschwerden, Schmerzen am hinteren Oberschenkel, unklare Bein- oder Kniebeschwerden, Fußbeschwerden, insbesondere Fersenschmerz.
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